Pressemitteilung

Prägend, Vorreiter und herausragend – Der Name ist Programm“  

Zentrum Familie feierte sein 50-jähriges mit unendlichem Lob

„Es ist eine geschenkte Zeit, indem viele Projekte entstehen konnten“, sagte Barbara Stillger und bedankte sich anlässlich der 50-Jahr-Feier als Leitung des Zentrums Familie bei allen, die sich für Ihre Einrichtung engagiert haben. „Nur gemeinsam konnte das entstehen, was wir heute feiern. Die gleiche Teilhabe für alle Familien, war uns immer wichtig und so ist es geblieben“, kommentierte sie die Arbeit ihres Teams.

„Das Zentrum Familie ist ein ganz besonderer Ort hier im Haus. Der Bildungsgedanke, woraus auch die Initiative Allenstein entstanden ist, hat das HdV immer begleitet und geprägt. Wer hier ins Haus kommt, kommt ganz oft über das ZF, welches ein ganz großer Teil des Netzwerkes im HdV ist und zudem ein Pool für MitarbeiterInnen, der nicht selten den Einstieg oder Wiedereinstieg, insbesondere für Frauen ins Berufsleben bietet“, lobte Geschäftsführerin Julia-Wilke-Henrich die breitgefächerte Wirkung der ehemaligen Elternschule, die 2000 in Zentrum Familie umbenannt wurde und damit auch ihren passenden Namen bekam. Denn in der gesamten Arbeit des multiprofessionellen Teams, das sich immer weiter entwickle und vergrößere, stehe im Mittelpunkt das Wohl der Familien unserer Stadt, wertschätzte Wilke-Henrich insbesondere die zurückliegenden 30 Jahre Leitungsarbeit von Barbara Stillger, als „ganz wertvolle Unterstützung für das Gesamte Haus“, „die“ so Vorstandsvorsitzender, Hermann J. Menne, „mit großer Kreativität, klug und immer im Interesse des HdV, viel gekämpft und viel erreicht hat. Wir sind dankbar für die daraus entstandenen Kooperationen, die uns weiterbringen“, so Menne.

„Wer Familien lebensnah unterstützen möchte, muss mit der Zeit gehen, das Zentrum Familie hat dies immer in vorbildlicher Weise gelöst. Es ist uns in Frankfurt gelungen, wohnungsnah Familien Hilfe anzubieten und Benachteiligte zu erreichen. Das Zentrum Familie war und ist in sozialräumlichen Projekten für Familien prägend, Vorreiter und herausragend“ wertschätze Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, die Arbeit, die es seit 1954 gibt. Die Eröffnung des Familientreffs Sonnentau, vor neun Jahren im Stadtteil Frankfurter Berg und die Entwicklung des Familiennetzwerk sei ein Leuchtturm und ein Meilenstein an Stadtteilarbeit, was die Dezernentin für Soziales sehr beeindruckt habe. „Wichtig ist“, sagt sie, „dass man sich gegenseitig vertraut und gut zusammenarbeitet.“ Das Team der MitarbeiterInnen im Zentrum Familie seien wertgeschätzte Partner der Stadt Frankfurt, „danke auch im Namen des gesamten Magistrates“.

Menschliche Zugewandtheit, Kontinuität und Verbindlichkeit, die im ZF auch gelebt würden, wurden vom Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Polytechnischer Gesellschaft, Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt bescheinigt. „Es geht darum, Familie als Kräftefeld zu erkennen und alle Ressourcen darin aufzuspüren. Darin sind die ZF-MitarbeiterInnen Fachleute.“ Und der Geschäftsführer des Bezirksverbandes Frankfurt des Deutschen Kinderschutzbundes, Stefan Schäfer brachte es auf den Punkt: “Kinderschutz ist Ausdruck einer inneren Verpflichtung. Beim Zentrum Familie ist der Name Programm“.

Der Festakt wurde von den Senfkornpreisträgern 2018, der A-cappella-Band. „Die Viertakter“ mit einer musikalischen Zeitreise, mit viel Humor untermalt und von den pfiffigen Leckereien der Volksküche abgerundet. Ein Film gab einen guten Einblick in die konkreten Familienbildungsangebote. Für die Familien, die gerne zum Zentrum Familie, der „Vielfältigkeit  wegen und den Netzwerkmöglichkeiten im gesamten HdV kommen“, gab es im Anschluss eine Erlebnistour mit verschiedenen Angeboten. Und die extra angefertigte Zeittafel des ZF im Haus B, zeigte wie viel Arbeit, Engagement und Entwicklung in den 50 Jahren lag. Danke an die Jubiläumsvorbereitungsgruppe für das gelungene Festprogramm.

Barbara Jansohn, 29.10.2018
Pressearbeit HdV e. V.

Pressemitteilung

„Social Day schließt Lücken, wo sonst Manpower und Geld fehlen“

PageGroup installierte im HdV-Krabbelstuben neue Spielmöglichkeiten

Es war der 12te Social Day in der Mainmetropole, der 16te bundesweit. 950 Helferinnen und Helfer aus 43 Unternehmen rückten am 21. September in 80 soziale Einrichtungen aus und ließen einen Tag lang ihre eigentliche Arbeit liegen, um in 102 Projekten zu zimmern, zu malen, Gartenarbeit zu verrichten oder Schulungen anzubieten und so für Kinder, Jugendliche und alte Menschen erweiternde Möglichkeiten zu bieten. Unterwegs für die Krabbelstuben des HdV war in diesem Jahr die PageGroup, die gekonnt, als würden sie es jeden Tag machen, ihr handwerkliches Geschick darboten. So entstand in der Krabbelstube am Zoo an einer Wand im Außengelände, eine Wasser- bzw. Kugelbahn, wobei auch noch das Naturhäuschen eine bunte Verkleidung bekam. In der Krabbelstube Koselburg fand schon vor dem Mittagessen die neue Fühlwand und die neue Wandtafel auf der Terrasse bei den Kindern reges Interesse, so dass ungeplant, auch noch gleich das Laub im Garten von den fleißigen Helfern weggekehrt wurde. Und in der Krabbelstube am Park entstand neben zwei Fühlwänden, im Gruppenraum auch noch eine Höhle zum Verstecken, aus Spanplatten und Stoff, so schnell, dass auch noch gleich im Keller Regale aufgebaut wurden.
Von den 50 möglichen, sozialen Projekten an diesem Tag, die die Firma PageGroup, die sich in ihrem beruflichen Leben um Personalgewinnung für Unternehmen kümmert, wurden alle besetzt. Soziales Engagement ist für die weltweit vertretene Firma nichts Neues. „Wir sind öfter bei sozialen Projekten dabei, so auch, bei dem demnächst stattfindenden Lauf gegen Brustkrebs“, sagt Cora Heckelmann und erzählt von ihren Joblingen (Jugendliche mit schwieriger Vita), um die sie und ihr Team sich ebenfalls kostenfrei kümmern und so versuchen, mit speziellem Bewerbungstraining die Suche nach einem Ausbildungsplatz zu erleichtern. „Jeder hat Familie, über diesen Weg wollen wir der Gesellschaft etwas zurückgeben“, sagt sie und fügt hinzu: „Viele Menschen würden das öfter machen, wenn sie aus ihrem Alltagstrott die Gelegenheit dazu bekommen würden“. So sieht das auch Kollege Sergio Putzu, der den Ausbau des Social Day, z. B. zweimal im Jahr befürworten würde. „Es gibt viele hilfsbedürftige Menschen in Seniorenheimen und sonst wo, auch dieser Gesellschaftsgruppe mehr zur Seite zu stehen, sollte man in dergleichen sozialen Projekten ausbauen“, sagt er.

Mit dieser Meinung reißt er bei dem Juristen und Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main, Jan Schneider offene Türen ein. Auch er würde dies begrüßen. „Der Social Day schließt Lücken, die wir nicht schaffen zu schließen, weil Manpower und das Geld dafür nicht ausreichen“, sagt er und ergänzt: “Wenn beispielsweise Fahrradwerkstätten aus einem solchen Tag entstehen, die sonst vielleicht nicht entstanden wären, profitiert doch auch die ganze Stadt davon.“ So wie Monika Lack, Rektorin der Albert-Schweitzer-Schule, die ganz frisch zur Schule der Nachhaltigkeit erklärt wurde und Claudia Eller, Kommunikationsmanagerin der Ing-DiBa, war Jan Schneider zur Podiumsdiskussion, zum Eröffnungs- und Kennenlernen-Treffen zuvor in die Deutsche Bank gekommen, die seit vielen Jahren dafür ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und selber weltweit Social Days organisiert. Auch Claudia Eller hatte eine erweiterte Zukunftsvision zum Social Day in Form von Berufsberatung in Schulen, übers Netz, statt Körpereinsatz.
Der Idee des sozialen Miteinanders der Malteser, die alljährlich die Brücke von Firmen und sozialen Einrichtungen bauen, wird mit immer mehr Teilnehmenden Rechnung getragen. „Und dennoch“, so Monika Lacks Meinung, „soll der Social Day etwas Besonderes bleiben, damit die Wertschätzung dafür bleibt.“
Bei allem Engagement kam auch der Spaß und die Freude daran nicht zu kurz, kommentiert das PageGroup-Team den Tag bei uns. „Die komplette Mannschaft würde morgen wiederkommen.“

Barbara Jansohn, 09.10.2018
Pressearbeit HdV e. V.