Was ist die Initiative Allenstein?

Die Teilnehmer/innen der Initiative sagen über sich:
„Wir sind eine Gruppe von Menschen verschiedenen Alters, die ihr Leben selbständig gestalten. Einige von uns haben kleine Behinderungen bzw. Einschränkungen.“

Die Initiative Allenstein ist eine Selbsthilfegruppe mit sozialpädagogischer Begleitung für Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene mit einer Behinderung ab 17 Jahren.

Sie wurde 1972 von Isolde Allenstein ins Leben gerufen und wird seit 1992 vom Haus der Volksarbeit e. V. unterstützt und gefördert.

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Was bietet die Initiative Allenstein für interessierte Menschen?

  • Bildung und Freizeit am Wochenende
  • Jeden Donnerstag Abend: „Feierabendtreff“
  • Der „AllensteinRat“ wird von allen Teilnehmer/innen immer für zwei Jahre gewählt. Er besteht aus acht Teilnehmer/innen der Initiative Allenstein. Er nimmt Anregungen und Vorschläge der Initiative Allenstein auf und versucht, deren Umsetzung zu verwirklichen.
  • Wir unterstützen Sie, wenn Sie alleine wohnen (siehe Abschnitt „Betreutes Wohnen“).
  • Wir bieten im Jahr vier Freizeiten an, darunter eine große zweiwöchige Sommerfreizeit und Kurzfreizeiten mit verschiedenen Themenschwerpunkten.
  • Wir bieten regelmäßig Kurse an, die Sie vielleicht auch interessieren: zum Beispiel Kochkurse oder Kurse, um mit Computern besser klar zu kommen.
  • Wir unterstützen Sie, wenn Sie Probleme bei Ihrer Arbeit haben.
  • Wir haben über zehn regelmäßige Gruppen zu verschiedenen Themen. Zum Beispiel eine Frauengruppe, eine Männergruppe, eine Gruppe zum Thema Wohnen, eine Lesegruppe oder eine Gymnastikgruppe. Näheres können Sie im „Allenstein Spiegel“ erfahren (in der Seitennavigation unter "Veranstaltungen" oder Sie folgen dem Link Allenstein Spiegel).
  • Wir haben eine eigene Musikband: die „Rolling Allenstones“.
  • Wir geben eine eigene Zeitung heraus: Den „Allenstein Spiegel“. Er erscheint alle zwei Monate. In ihm stehen Neuigkeiten und das Programm der Initiative Allenstein.

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Was sind die Grundzüge der Initiative Allenstein?

  • Selbsthilfe und gegenseitige Unterstützung

Die Teilnehmer/innen können eine direkte persönliche Unterstützung durch die Gruppe oder einzelne Gruppenmitglieder bekommen. Zum Beispiel: Ein Teilnehmer der Gruppe bekommt oft Streit mit einer Teilnehmerin. Dann kann er den „Ombudsrat“ bitten, ein gemeinsames Gespräch zwischen Teilnehmer und Teilnehmerin zu begleiten. Der Ombudsrat besteht aus vier Teilnehmer/innen der Initiative Allenstein und wird von den Teilnehmer/innen der Initiative immer für drei Jahre gewählt.

  • Sozialpädagogische Begleitung

Sozialpädagogisch ausgebildete Unterstützer/innen begleiten auf Wunsch die Teilnehmer/innen. Dabei wird versucht, die Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten der Teilnehmer/innen auszubauen und zu fördern.

  • Parteiliche Vertretung in der Öffentlichkeit

Die Initiative setzt sich in der Öffentlichkeit für die Belange von Menschen mit einer Behinderung ein. Der AllensteinRat hält Kontakt zu Zeitungen und zum Rundfunk.

  • Beratung von Eltern und Familie

Hauptanliegen der Initiative Allenstein ist die Förderung von Jugendlichen und Erwachsenen mit einer Behinderung. Falls erforderlich oder gewünscht, erfolgt eine Beratung für Familienmitglieder.

  • Netzwerk Haus der Volksarbeit e. V.

Die Einbettung der Initiative Allenstein in das Haus der Volksarbeit e. V. bietet die Möglichkeit, weitere Angebote des Hauses für Teilnehmer/innen der Initiative Allenstein zu nutzen. So können unter anderem die Erziehungsberatung oder die Ehe- und Sexualberatung zu Rate gezogen werden.

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